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Eigene Finanzstrategie und Übertragung der Immobilien im Baurecht

Per Anfang 2019 wurde das Eigentum an den Spitalbauten vom Kanton auf das KSW übertragen. Besitzer des Bodens ist weiterhin der Kanton, das KSW erhält jedoch ein Baurecht darauf. Damit ist die längst fällige Kongruenz von Kompetenzen und Verantwortung zwischen dem Spitalbau und dem Spitalbetrieb geschaffen worden. An der Rechtsform und den Eigentumsverhältnissen hat sich nichts geändert: Das KSW bleibt eine öffentlich-rechtliche Anstalt und dementsprechend der Kanton dauerhaft Eigentümer. Für diese Anpassung war die Änderung des Gesetzes über das KSW (KSWG) nötig gewesen, welcher der Kantonsrat Ende Oktober 2018 zustimmte. Neu kann das KSW also selbständig über seine Bauinvestitionen bestimmen und gestützt auf die Eigentümerstrategie auf dem
Finanzmarkt die nötigen Fremdmittel aufnehmen.

Schwierige Anstellungsbedingungen
Nichts geändert hat sich aber an den Anstellungsverhältnissen, die weiterhin grundsätzlich dem kantonalen Personalrecht unterliegen. Dieses ist nach Ansicht von Spitalrat und Spitalleitung nicht geeignet, um den Anforderungen im Arbeitsmarkt der Spitalbranche zu entsprechen. Etliche Themen im Personalbereich sind unbefriedigend geregelt und problematisch. Dazu gehören die Gewährung einer fünften Ferienwoche, die vielerorts Standard ist, und mehr Flexibilität in den Lohnstrukturen, jedoch auch die Abkehr von überholten Konzepten bei den Abgangsentschädigungen. Für das KSW wäre deshalb eine moderne, der Branche angepasste Lösung sinnvoller als die geltenden kantonalen Anstellungsbedingungen, die ausschliesslich auf die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung zugeschnitten sind. Die benötigten guten Mitarbeitenden lassen sich strukturell bedingt zunehmend nur noch mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen gewinnen und länger halten.

Neu kann das KSW selbständig über seine Bauinvestitionen bestimmen und gestützt auf die Eigentümerstrategie auf dem Finanzmarkt die nötigen Fremdmittel aufnehmen.

Wünschenswerte nächste Schritte
Die immer wichtiger werdenden Kooperationen sind für das KSW bei der aktuellen Kompetenzregelung nur unter Einhaltung eines komplexen und langwierigen Bewilligungsprozesses möglich. Aus betrieblicher Sicht wäre es wünschenswert, für das KSW in einem nächsten Schritt einen weiteren Kompetenzrahmen oder unter Anpassung der Governance-Strukturen einen rascheren Genehmigungsprozess zu schaffen. Solange beides nicht gegeben ist, sieht sich das KSW und damit der Kanton im Vergleich mit den meisten anderen Spitälern mit einem Wettbewerbsnachteil konfrontiert.

Inhaltsverzeichnis

Von der Baustelle zum neuen Bettenhochhaus

Noch bis 2021 wird auf dem Areal des KSW am zehngeschossigen Bettenhochhaus Ost und am siebengeschossigen Eingangstrakt gearbeitet. Damit macht das KSW zum Wohl der Patientinnen und Patienten einen weiteren Schritt in die Zukunft. Im Erdgeschoss des Eingangstrakts befinden sich die grosszügige Empfangshalle, Geschäfte sowie Verwaltungseinrichtungen. Über eine Freitreppe erschliesst sich das 1. Untergeschoss, in dem Schulungsräume, die Spitalkirche und Personalgarderoben um eine zentrale «Piazza» mit multifunktionaler Nutzung gruppiert sind. Die Geschosse 1 bis 4 beinhalten Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie offene Bürolandschaften. Im 5. Obergeschoss befinden sich sieben Operationssäle und direkt darüber – im 6. Obergeschoss – die Technikzentrale.

Neuorganisation der OP-Landschaft
Im Erdgeschoss des Bettenhochhauses liegen die Cafeteria mit teilweise überdecktem Aussenbereich und die Nephrologie/Dialyse. Die ersten drei Obergeschosse umfassen Bettenstationen sowie die Neonatologie. Im 4. Obergeschoss ist die Gebärabteilung untergebracht. In den Geschossen 6 bis 8 befinden sich weitere Bettenstationen, wobei die oberen Geschosse mit vorwiegend Einbettzimmern für zusatzversicherte Patientinnen und Patienten vorgesehen sind. Den oberen Abschluss bildet das Technikgeschoss im 9. Stock. Beide Gebäudeteile sind dreigeschossig unterkellert.

Der Betrieb des Neubaus wird nach Beendigung der Arbeiten erst durch flankierende Umbaumassnahmen in den bestehenden Gebäuden ermöglicht. Dabei handelt es sich insbesondere um Umbauten in Behandlungs-, Verbindungsund Osttrakt. Im Behandlungstrakt aus dem Jahre 2006 wird eine Neuorganisation der OP Landschaft im 5. Obergeschoss erforderlich. Hier entsteht die neue Tagesklinik mit drei Operationssälen und Funktionsflächen. Die Haupterschliessung erfolgt über den neuen Eingangsund Behandlungstrakt. Im Verbindungstrakt aus dem Jahre 1987 werden moderate Eingriffe und Anpassungen erforderlich sein.

Abweichend vom Wettbewerbsprojekt wurde im Zuge des Vorprojekts beschlossen, den Osttrakt zunächst stehen zu lassen. Der 1995 erstellte Bau kann mit verhältnismässig geringem Aufwand angepasst werden, um bestimmte Nutzungen aufzunehmen.

Die Bauarbeiten am KSW dauern noch bis ins Jahr 2021.

Die Meilensteine
Die Baumeisterarbeiten laufen seit Herbst 2017 auf Hochtouren. Nachdem die Tiefgarage und die Untergeschosse betoniert waren, wurden ab März 2018 die besser sichtbaren Baufortschritte an der Oberfläche immer offensichtlicher, weil die beiden Gebäude nach und nach Form annehmen. Ende des Berichtsjahrs war der Rohbau bereits einige wenige Monate vor dem Abschluss.

In der Folge steht der bei einem Spital komplexe Innenausbau auf dem Programm, der rund zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Das Raumprogramm soll dazu beitragen, die Abläufe zu vereinfachen und zu verbessern – zum Vorteil von Patienten und Mitarbeitenden. Zur gleichen Zeit werden die Fassaden verkleidet, die Dächer abgedichtet und die für ein Spital aufwendige Gebäudetechnik installiert, wobei konsequent auf Minergie P Eco gesetzt wird.

Wenn der Ersatzneubau des Bettenhochhauses und der Eingangstrakt fertig gebaut und eingerichtet sind, erfolgen alle notwendigen Tests und Abnahmeprozesse. Sobald alle Abläufe funktionieren, wird der Betrieb schrittweise in die neuen Gebäude verlegt. Der Umzug soll in einer gut geplanten, möglichst kurzen Aktion vonstattengehen. Voraussichtlich Ende 2021 sind dann Ersatzneubau und Eingangstrakt voll funktionsfähig, damit das gut 50 Jahre alte Bettenhochhaus mit 18 Stockwerken anschliessend zuerst für mehrere Millionen Franken schadstoffsaniert und dann vollständig zurückgebaut werden kann.

Nach Abschluss des Projekts wird der Neubau in einen Park eingebettet sein.

Neuer Haupteingang und Parkanlage
Bis zur Eröffnung der neuen Gebäudeteile lassen sich alle KSW-Abteilungen weiterhin über die Passerelle erreichen. In Zukunft wird dann der Haupteingang zum Spital mit einer Vorfahrt für Autos und einem Veloparking an der Ostseite des Eingangstrakts liegen. Am Schluss werden alle provisorischen Bauten zurückgebaut und die Umgebungsarbeiten in Angriff genommen, damit das Kantonsspital Winterthur in eine attraktivere Parkanlage als vor dem Umbau eingebettet sein wird.

Darüber hinaus beschäftigt sich das KSW bereits heute mit der Weiterentwicklung des Areals, denn der Kanton und der Bund rechnen bis zum Jahr 2035 mit rund 60 Prozent mehr Einwohnern in der Region Winterthur, die älter als 65 Jahre sind. Auf diese Entwicklung, die auch ein gutes Aufenthaltsmanagement braucht, bereitet sich das KSW mit einem betrieblichen Masterplan vor, der bis 2050 reicht.

Das Spital als Ausbildungsstätte

Das KSW bildet gemäss seinen Werten qualitativ und quantitativ genügend Nachwuchs bei den Ärzten und in den übrigen Gesundheits- und Supportberufen aus. Als Listenspital obliegt dem KSW aber auch die Verpflichtung, für Gesundheitsberufe Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Diesem Auftrag kommt das KSW gerne nach und engagiert sich in diesem Bereich deutlich über die kantonalen Vorgaben hinaus. Im Kanton Zürich gehört das KSW deshalb weiterhin zu den grösseren und beliebten Ausbildungsbetrieben im Gesundheitswesen. Die angebotenen Ausbildungsplätze bei den Gesundheitsberufen stiessen auch 2018 auf eine ungebrochen hohe Nachfrage, weshalb die von der Gesundheitsdirektion geforderten Ausbildungswochen gut erreicht wurden. Diese bildungsfreundliche Haltung trägt dazu bei, die gute Positionierung des Spitals behaupten zu können.

Sollbedarf sicherstellen
2018 wurden am KSW neu in 25 Gesundheits- und Supportberufen insgesamt 392 Personen ausgebildet. Ausgehend vom Personalbestand jedes einzelnen Gesundheitsberufs wird vom Kanton ein Sollbedarf an Ausbildungsleistungen definiert. Auf diese Weise kann der Nachwuchs an qualifiziertem Personal im Gesundheitswesen auch in Zukunft garantiert werden. Das KSW hat die Vorgaben für das Jahr 2018 um mehr als 12% übertroffen. Ende Jahr waren am KSW in allen Bereichen nebst den 392 Lernenden und Praktikanten auch noch 225 Assistenzärzte beschäftigt; rund 17% aller Mitarbeitenden befanden sich in Ausbildung.

Zudem startete 2018 die Ausbildung in zwei weiteren Lehrberufen. Es handelt sich dabei um den neu geschaffenen Beruf Medizinproduktetechnologe/-in. Pro Jahr bietet das KSW einen Ausbildungsplatz an. Neben der Arbeit in der Stammabteilung, der Zentralsterilisation, sieht das Praxiscurriculum verschiedene interessante Praktika vor (siehe auch Seite 39, «Neuer Beruf am KSW»). Ausserdem begann für zwei Lernende die Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin/zum Medizinischen Praxisassistenten.

Internationaler Berufsbildungskongress
Das KSW beteiligte sich 2018 am Internationalen Berufsbildungskongress in Winterthur mit rund 400 Teilnehmenden, der vom House of Winterthur organisiert wurde. Aus 15 Ländern reisten insgesamt 45 Delegierte an. Sie zeigten vor allem grosses Interesse an der dualen Berufsbildung und waren dankbar, einen Einblick zu erhalten. Der Kongress dauerte drei Tage und wurde im Theater Winterthur abgehalten. Für den Praxiseinblick verteilten sich die Teilnehmenden auf acht Betriebe, darunter das KSW. Beim Lernfestival der Berufsbildung standen 2018 die Fragekompetenz sowie die Frage-Antwort-Dynamik im Fokus. Gut 100 Berufsbildende des KSW nahmen an der vierstündigen Veranstaltung teil.

Die bildungsfreundliche Haltung ist zu einem Markenzeichen des KSW geworden.

Medizinproduktetechnologen arbeiten in der Zentralsterilisation.

Neuer Beruf am KSW

Der kontinuierliche Wandel in der Medizin erfordert immer mehr spezialisierte Berufsleute. Das KSW hat sich auf die Fahne geschrieben, sich aktiv an diesen Entwicklungen zu beteiligen. Als im August 2018 landesweit die Ausbildung zum Medizinproduktetechnologen EFZ eingeführt wurde, war das KSW eines von vier Spitälern im Kanton Zürich, in denen diese Ausbildung in Angriff genommen werden konnte. Zwei Lernende traten ins 25-köpfige Team der Zentralsterilisation (ZSVA) ein. Das KSW bildet nun neu Lernende in 25 Berufen aus.

Die Zentralsterilisation ist das Zuhause der Medizinproduktetechnologinnen und -technologen (MPT). Sie sind verantwortlich für die einwandfreie Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten, also allen Arten von Instrumenten, Apparaten und Vorrichtungen, die bei der Pflege von Patienten, bei Diagnosen und Operationen nötig sind. Neben der Säuberung werden die Medizinprodukte hier auch auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Mit Scheren werden Schnittproben gemacht, und anhand von Karton und speziellem Testmaterial wird geprüft, ob Pinzetten ordnungsgemäss fassen. Jeder Arbeitsschritt wird zur Qualitätssicherung genau dokumentiert, denn die aufbereiteten Geräte müssen im klinischen Alltag bedenkenlos verwendet werden können.

Hohe Verantwortungsstufe
In einer Klinik ist eine/ein MPT das erste Glied in der Kette. Denn diese Person entscheidet darüber, ob ein Produkt für gut befunden wird und von einwandfreier und gesetzeskonformer Qualität ist. Erst dann kann es zur Anwendung bei einem Patienten gelangen. Aufgrund dieser grossen Verantwortung dürfen nur prädestinierte Mitarbeitende die finale Freigabe der Instrumente vollziehen.

Bisher haben Quereinsteiger mit den verschiedensten Ausbildungen als technische Sterilisationsassistenten gearbeitet. Das Spektrum reichte von der Familienfrau bis zu Elektromonteuren oder Mechanikern. Ausgebildet wurden sie in Fachkundelehrgängen, die jedoch für das Aneignen des Umgangs mit Gesetzen, Normen und Richtlinien sowie aller Prozessabläufe eher zu kurz waren. Mit der neuen, dreijährigen Ausbildung soll auch den steigenden Qualitätsanforderungen begegnet und an den neuesten Trends in diesem Berufsfeld drangeblieben werden.

Vielseitige Anforderungen
Während der Ausbildung müssen Praktika in verschiedenen Bereichen der ZSVA absolviert werden, die je nach Ausbildungsgrad variieren. Dabei wird erst gemeinsam geübt, dann selbständig gearbeitet. Neben dem Lehrbetrieb spielen auch die Schule und vor allem die überbetrieblichen Kurse eine wichtige Rolle.

Das KSW bildet Lernende in 25 Berufen aus.

Ein angehender MPT sollte neben einem hohen Verantwortungsbewusstsein auch ein gutes Verständnis in den Bereichen Mikrobiologie und Hygiene mitbringen. Zudem darf die körperliche Belastung nicht unterschätzt werden: Die Instrumentensiebe, die manuell bewegt werden, haben ein Gewicht von bis zu zehn Kilogramm. Manchmal werden grosse Zangen, Hämmer und Bohrmaschinen aus der Orthopädie kontrolliert, dann wollen filigrane Instrumente aus der Augenklinik sterilisiert werden. Technisches Feingefühl hilft beim Verrichten dieser Arbeiten. Rückstände wie Eiweissablagerungen, Blutreste oder Rost müssen erkannt und unterschieden werden können, das verlangt wiederum nach guten Augen und trennscharfer Farberkennung.

Same Day Surgery: Bei Ankunft Operation

«Ambulant vor stationär» ist das Gebot der Stunde im Spitalbereich: Wenn Patienten nicht im Spital bleiben müssen, können sie am gleichen Tag wieder nach Hause gehen. Aber auch für komplexe Behandlungen wie Operationen müssen sie nicht mehr unbedingt schon am Vortag ins Spital kommen, wodurch der Aufenthalt verkürzt werden kann. Bei Same Day Surgery tritt der Patient erst am Operationstag ins KSW ein, ist im Spital aber schon fast ein alter Bekannter. Der Arzt und die Pflegenden haben ihn ein paar Tage zuvor in der Sprechstunde bereits kennengelernt und sich in seine Krankengeschichte eingelesen. Für das behandelnde Team gehören Operationen zum Alltag. Die Patienten hingegen sind mit einer Ausnahmesituation konfrontiert und wollen mental darauf vorbereitet werden. Obwohl Same Day Surgery ein effizientes Verfahren ist, erleichtert es manchen Patienten die persönliche Einstimmung auf den bevorstehenden Eingriff. Der Spitaleintritt erst am Operationstag wirkt auf sie eher niederschwellig, denn sie treffen bei der Pflege und der Ärzteschaft auf bereits aus der Sprechstunde vertraute Gesichter. Dabei spielt auch ERAS (Enhanced Recovery after Surgery) eine Rolle: Wenn ein Patient gut auf eine Operation vorbereitet ist, dann kann die Behandlung schneller erfolgen und zu einem besseren Resultat führen.

Same Day Surgery ist nicht mit einer ambulanten Behandlung zu verwechseln.

Ungezwungene Situation
Von einem gewissen Vorlauf profitiert aber auch das Team im Spital, gerade weil die Sprechstunde für die Patienten näher am üblichen Alltag ist als der Spitaleintritt. So lernt man sich in einer ungezwungeneren Situation kennen. Besonders für die pflegerische Anamnese ist eine solche Sprechstunde von grossem Wert. Same Day Surgery bringt den Patienten auch mehr Gelassenheit: Zwischen der Sprechstunde und der Operation müssen mindestens 24 Stunden liegen, was ihnen ausreichend Zeit gibt, um sich zu Hause auf den Eingriff einzustellen. Dadurch kann der Patient besser abgeholt werden, mental und auch in praktischen Belangen.

Same Day Surgery ist nicht mit einer ambulanten Behandlung zu verwechseln, verkürzt wird hier lediglich der Spitalaufenthalt vor der Operation. An der Aufenthaltsdauer danach ändert sich nichts. Diese Straffung führt aber nicht zu einem Schnelldurchlauf, denn die Behandlung und der Aufenthalt sind minutiös geplant und klar strukturiert, beginnend bei der Sprechstunde mit dem Arzt und der Pflege. In der Sprechstunde geht die Planung schon weit über die Operation und den anschliessenden Spitalaufenthalt hinaus. Ausserdem können schon Kontakte mit der Patientenkoordination geknüpft und Vorbereitungen für den folgenden Aufenthalt in einer Rehaklinik getroffen werden. Im Zentrum der Gespräche mit dem Arzt und der Pflege steht aber in jedem Fall die geplante Operation.

Gründliche Abklärung im Vorfeld
Die zeitliche Distanz zwischen der prästationären Abklärung und dem eigentlichen Eingriff ermöglicht es auch, einen geplanten Termin zu verschieben, wenn der Patient zum Beispiel gerade erst eine Grippe überstanden hat oder ihm überraschend ein entzündeter Zahn gezogen werden musste. Was auf den ersten Blick nach einem abgekürzten Verfahren und nach «efficiency first» aussieht, bringt vielmehr allen Beteiligten Gelassenheit und erlaubt gründliche Abklärungen im Vorfeld des Eingriffs. Mit Blick in die Zukunft wird das KSW bei gleichbleibender Bettenzahl mehr Patienten und komplexere Fälle behandeln. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer wird sich dabei auch dank Same Day Surgery und ERAS weiter verkürzen.

Das Jahr in Bildern